Sommerzeit ade – Uhr auf Winterzeit umstellen

Heute Nacht ist es so weit, wir können der Sommerzeit ade sagen und unsere Uhren auf Winterzeit umstellen. Die Nacht ist eine Stunde länger und morgens wird es wieder früher hell und abends dafür früher dunkel. Es gibt die Stunde zurück, die uns im März geklaut wurde, als die Uhren von Winterzeit auf Sommerzeit umgestellt wurden.

Drei von vier Deutschen mögen diese Umstellerei nicht. Kein Wunder, wird man doch so aus seinem gewohnten Trott herausgerissen und muss sich umstellen. Zwar gelingt das dank Wecker und Co. meist ganz gut, aber spätestens wenn auch kleine Kinder oder Tiere im Haushalt leben und man sich an einen Zeitplan halten muss, wird es meist etwas komplizierter. Wie mache ich meinen Hund klar, dass er heute eine Stunde früher fertig werden muss, damit ich zur Arbeit kann und er dafür am Abend eine Stunde länger ausharren muss?

Da erfreuen uns Meldungen, wie dass die EU die Abschaffung der Sommerzeit mal wieder prüft. Sobald ein Ergebnis vorliegt, wolle man die Öffentlichkeit darüber informieren. Umstritten ist die Uhren-Umstellerei seit ihrer Wieder-Einführung im Jahr 1980. Damals sollte die Verstellung der Uhrzeit uns helfen Energie zu sparen. Wobei die Sommerzeit sogar noch älter ist. Schon im Ersten Weltkrieg gab es sie das erste mal, schon damals sollte das Tageslicht besser genutzt werden.

In diesem Jahr endet die Sommerzeit in der Nacht zum Sonntag, den 29. Oktober. Um drei Uhr morgens werden die Uhren um eine Stunde auf die mitteleuropäische Zeit (MEZ) zurückgestellt. Die ab Sonntag wieder einsetzende Normalzeit gilt bis zum 25. März 2018. Dann werden die Uhren wieder um eine Stunde vorgestellt.

Umgestellt wird immer am letzten Sonntag im Oktober (von Sommerzeit auf Winterzeit, der Tag hat dann 25 Stunden, es wird früher dunkel aber auch früher hell) und am letzten Sonntag im März (von Winterzeit auf Sommerzeit, der Tag hat dann nur 23 Stunden, es wird später hell und dafür auch später dunkel).

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